SCROLL

Team

Rose Pistola. Seltenes Blütengewächs? Draufgängerische Saloon-Wirtin? Oder Frieden stiftende „Blumen statt Waffen“-Aktion? Alles denkbar. Und noch viel mehr: unsere Agentur für Design, deren Namen man sich wie den einer Person merken kann. 2002 von Prof. Holger Felten und Karin Hoefling mit Stammsitz in München und einer Dependance in Hamburg gegründet, bieten wir das, was visuelle Kommunikation kann.

Wir entwickeln Ideen, wo weder Text noch Bild existiert. Wir stellen Kom­munikation her, wo sie fehlt und eine visuelle Form erfordert. Wir machen Inhalte zu Bildern, Information verständlich, Unternehmungen sichtbar, und leiten Denkprozesse ein – bei unseren Kunden, bei deren Adressaten. Das tun wir mit Humor, Herzblut, viel Kopfarbeit und Lust auf Veränderung. Denn Gestaltung kann einen Möglichkeitsraum in Realität übersetzen.

Portrait Holger Felten

Prof. Holger Felten

Geschäftsführung, Strategie

Holger erklärt die Welt gern mit Analogien aus dem Fussball – vor allem bei Taktik- und Motivationsfragen. Als gelernter Schreiner und zweifacher Vater packt er schnell an, wo ein Problem laut wird, und weiß Dinge zu regeln. Nach Stationen in der Werbung und bei verschiedenen Verlagen gründete er bald sein eigenes Büro. Kochen ist für ihn erweiterte Gestaltung und das gemeinsame Kochen im Büro am Mittag unverzichtbar für die Mannschaft. Seit 2006 ist er Professor für Visuelle Kommunikation an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg.

Portrait Karin Hoefling

Karin Hoefling

Geschäftsführung, Kreation

Karin arbeitete als Titelredakteurin beim stern und als Art Directorin in Entwicklungsredaktionen von G+J und anderer Verlage, bevor sie in Hamburg die nördlichste Zweigstelle von Rose Pistola einrichtete. Mit ihrem großen Bild- und Textverständnis ist sie gern gesehenes Mitglied jeder Redaktion. Sie liebt Filme und zeitgenössische Kunst, unterstützt den FC St. Pauli in seinen Höhen und Tiefen und hat selten eine Biennale in Venedig verpasst. Karins Kleider decken das Farbspektrum in Willy Fleckhaus' Entwurf für die Edition Suhrkamp von 1963 locker ab.

Portrait Maria Fischer

Maria Fischer

Art Direction, Editorial

Wenn Maria nicht durch ihre Träume fliegt, dann sucht sie kleine Schätze auf dem Flohmarkt oder zeichnet skurrile Tiere und ausgefallene Buchstaben. Mit Pinsel und Feder schafft sie so wunderschönes Handlettering. Als sie klein war, wollte sie Zeichnerin bei Pixar werden. Stattdessen verliebte sie sich in Schriften und erhielt für ihre Diplomarbeit „Traumgedanken“ – eine Sammlung von Textfragmenten aus Philosophie, Literatur und Wissenschaft – 2010 den Bayerischen Staatspreis als Nachwuchsdesignerin. Ihr Rezept für Gelassenheit: bis 11 Uhr schlafen oder frühmorgens ab in die Berge.

Portrait Christoph Kienzle

Christoph Kienzle

Art Direction, Konzeption

Gründete mit seinen beiden besten Freunden mit 15 die erste gemeinsame Band. Explosiv, laut, live eine Naturgewalt. Christoph schätzt intensives Durchdenken einer Sache und liest jeden Morgen erst mal in Ruhe die Zeitung. 2011 erhielt er den Bayerischen Kunstförderpreis. Kulinarisch hat er einen ebenso hohen Anspruch entwickelt wie für seine Projektarbeit. Er liebt einfache und gute Ideen, schuf Illustrationen für die New York Times oder die Süddeutsche Zeitung, und weiß als angehender Leichtmatrose Stürme bis Windstärke 9 zu nehmen.

Portrait Frank Weidenfelder

Frank Weidenfelder

Art Direction, Motion Graphics

Neugier ist Franks Motor. Abenteurer wie Marco Polo oder die Avengers-Superhelden um Captain America inspirieren ihn, die Welt mit Fantasie aus den Angeln zu heben. Und er liebt Bewegung: Er fuchst sich in jede Animation rein und erzählt mit seinen Bildern kleine und große Geschichten. Zum Arbeiten empfiehlt Frank den energetischen Flow guter Musik: Hört Glass Animals, Junip, Flume oder Elbow! Aber auch die Ruhe der Natur ist für ihn großes Kino. Die findet er mit seinen zwei Hunden bei ausgedehnten Runden durch die weiten Lechauen.

Portrait Lea Hörl

Lea Hörl

Junior Art Direction, Visual Identity

Mit dem Debütantenpreis schloss Lea 2013 ihr Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg ab, nach Praxiserfahrungen in Salzburg und New York. In ihren Arbeiten interessiert sie die Auslotung von Polaritäten – wenn Schwarz und Weiß aufeinanderprallen oder zueinanderfinden. Lea würde gerne testweise in eine Zeit ohne alles Digitale reisen. Dazu kann sie aber auch ins Allgäu fahren, wo sie aufwuchs und wo Offline-Sein gut geht und gut tut. Eine wöchentliche Herausforderung ist für Lea „Um die Ecke gedacht“, das stark verschlüsselte Rätsel im Zeit-Magazin. Advanced level only!


Arbeitsweise

Wer mit uns arbeitet, will gute Ideen. Feines Handwerk und Freude an unkonventionellen Lösungen gehören untrennbar dazu. In unserer Hand liegen dabei alle konzeptionellen und technischen Schritte – vom Entwurf bis hin zur fertigen Realisation. Unser schlankes Team steht für kurze Wege und direkten Kontakt zu den Verantwortlichen. Alle, die bei uns arbeiten, sind Designer, die wissen, wovon sie sprechen. Wirtschaftliche Unabhängigkeit und eine gute Atmosphäre sind uns wichtiger als Wachstum um jeden Preis: Wird ein Projekt größer, erweitern wir unsere Gruppe kurzerhand um Spezialisten aus unserem medienübergreifenden Netzwerk.

Leistungsspektrum:

 

Print

  • Kundenmagazine / Bücher / Broschüren / Zeitungen
  • Logos, Erscheinungsbilder
  • Plakate / Kampagnen, Anzeigen

 

Digital

  • Webdesign / Content Management Systeme
  • Blogs / Applications / Werbung

 

Multimedia

  • Film, Video / Animation / Sound

 

Kommunikation im Raum

  • Ausstellungsdesign, Szenografie / Messeauftritte
  • Verpackungen

Kunden

Entwerfen ist Ping-Pong. Kunden formulieren ein Anliegen, wir beraten sie darin, entwickeln ein Konzept für sie, das Inhalt vor Form stellt, und legen gemeinsam die Route fest. Konzeptionelles Gestalten ist Auseinandersetzung, damit am Ende eine gut durchdachte Lösung steht. So gelingen uns unterschiedlichste Projekte für Kunden aus Wirtschaft, Kultur, Medien, Kunst und Handel – viele davon wurden ausgezeichnet.

Alles ist Inspiration. Gutes Design braucht den Austausch zwischen Gestalter und Kunde auf Augenhöhe, bei dem Fachwissen gefragt und geschätzt ist. Für Zielgruppen, ihre Lebenswelten, ihre Kommunikationskanäle, für Stil, Bildsprache, Bedeutung und Dramaturgie einer Botschaft sind wir die Experten. Über Fußball, Kunst und Kochen reden wir nebenbei auch sehr gerne.

 

Referenzen (Auswahl):

 

Übersicht: Logos ausgewählter Kunden von Rose Pistola

Kompetenzen

Unsere Fähigkeit, eine gestalterische Aufgabe erfolgreich zu lösen, gründet auf Kompetenzen, die in allen Stufen der Entwicklung und Umsetzung wirksam sind: Wissen um das Produkt und das Medium. Wissen um die richtige Kommunikation mit dem Rezipienten in der Frage: „Was will ich wem wie sagen?“. Und Wissen um kulturelle Kontexte, um Stilempfinden, Zeitgeist und ein ausgeprägtes Gespür für Ästhetik und visuelle Trends. Damit beschäftigen wir uns tagtäglich.

 

Analyse

Präzise untersuchen wir die Kommunikation eines Kunden – intern und in seinem Umfeld – und erforschen Werte, Markt, Zielgruppe, Erwartungen und Bedürfnisse. Zum Beispiel in Form eines Workshops.

Konzeption

Wir schlagen die Richtung der Kreation vor, wählen die dafür angemessenen Mittel, Zeichen und Codes, wägen Vor- und Nachteile ab, und geben einen Ausblick auf die nächsten, mutigen Schritte.

Design

Die mit dem Kunden verabschiedete Idee bringen wir in ihre konkrete Form, zum fertigen Entwurf – mit Farbe, Form, Schrift, grafischen Elementen und im Zusammenspiel von Bild und Text.

Story + Bild

Die Sprache und Macht der Bilder nutzen: Wir finden für unseren Kunden relevante, fesselnde Themen, ordnen und verdichten sie, und erfinden intelligente, hintergründige oder humorvolle Bilder. Bildstrecken sind für uns visuelle Statements, wir agieren als Autoren.

Redaktion

Hier zählt unser gutes Verständnis für Klarheit im Aufbau, schlüssiges Erzählen, für Spannungsbogen und Rhythmus, und für die Ecken und Kanten, die Geschichten überzeugend machen. Wir bieten sowohl Bild- als auch Textredaktion an.

Produktion

Dinge zu Ende bringen heißt bei uns Korrektorat, Satz, Reinzeichnung, Bildbearbeitung. Oder Animation, Video, Sound, Postproduktion, Programmierung. Hier gelingt der Feinschliff – die Projektkoordination, Organisation und Abwicklung übernehmen wir.


Auszeichnungen

„Ich habe nie für die Nachwelt geschrieben, sondern immer nur für morgen früh.” Mit Preisen halten wir es, wie Edgar Wallace seinen Beruf sah. Unser Design soll kein Wegwerfprodukt sein, sondern für möglichst lange Zeit vielen Menschen Freude bereiten – Ruhm und Ehre sind dabei ein Nebenprodukt, nicht unser Ziel. Schön ist es trotzdem, wenn unser Tun der Fachwelt sehr positiv auffällt.

 

  • Best of Corporate Publishing Award 2015 + 2014, Silber
  • Best of Corporate Publishing Award 2013/12/11, Gold
  • German Design Award 2013
  • Art Directors Club Deutschland 2015/11/09, 2014 Silber
  • Art Directors Club of Europe, Nominee 2011
  • IF Communication Design Award 2010, Silber
  • Astrid Awards Outstanding Design Communications 2013/12, Gold
  • Mercury Excellence Awards 2014/13/12, Gold
  • Econ Awards Corporate Communication 2013 Bronze, 2012 Silber
  • Deutsche Fachpresse, Fachmedium des Jahres 2009
  • INKA Wettbewerb 2009 u. a.
Logo BCP Best of Corporate Publishing Award 2015
Logo German Design Award
Logo Art Directors Club Deutschland
Logo Art Directors Club of Europe
Logo IF Communication Design Award
Logo Econ Award Unternehmenskommunikation
Logo Mercury Excellence Awards
Logo Astrid Awards
Logo INKA Wettbewerb
Logo Preis der Deutschen Fachpresse, Fachmedium des Jahres

Lehre

Holger Felten wurde 2006 als Professor für Visuelle Kommunikation an die Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg berufen und gehört heute der Hochschulleitung als Vizepräsident an. Von seinen Studierenden fordert er eigenständiges und selbstkritisches Arbeiten: In der „Suite 16“, dem lichten Pavillon 16 in der Architektur Sep Rufs an der Nürnberger Akademie, existiert genau dieser Freiraum. Als Fussballer auf dem Platz oder als Trainer in seiner Klasse schätzt er vor allem unerschrockenes Handeln: „Nicht zögern. Spielen. Machen.” Das gleichnamige, 2012 von ihm als Mitherausgeber publizierte Kompendium „Suite 16“ stellt herausfordernd die Frage nach Rolle und Zukunft von Grafik-Design im dritten Jahrtausend.

 

Suite 16  www.klassefelten-girst.de

 

Sie liebt Sprache, die der Worte und der Bilder: Ihr Studium begann Karin Hoefling mit Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte und beendete es folgerichtig mit Grafik-Design. Für sie ein geeigneter Weg, der Banalität des Daseins mittels Einfallsreichtum ein Schnippchen zu schlagen. 2005–2007 gab sie an der Akademie in Nürnberg verschiedene Lectures zu: „Ways of seeing“, „Mindshift – was soll Gestaltung?” sowie „Designgeschichte im Kontext“ und lehrte 2010/2011 als Professorin für Konzeptionelle Gestaltung an der Fachhochschule Bielefeld. Haltung ist für sie ein Schlüsselbegriff: Kritisch reflektiert sie den Diskurs um die eigene Branche und deren Ausbildung als Marktplatz optimierungsfixierter Gesten.

 

Interview  www.hamburgskreative.de